
Warum wir gegangen sind – Migrant:innengeschichten aus Güstrow
Menschen. Geschichten. Begegnungen.
Warum verlassen Menschen ihre Heimat? Welche Erfahrungen prägen ihren Weg? Und was bedeutet es, in einer neuen Gesellschaft anzukommen?
Das Projekt gibt Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung die Möglichkeit, ihre persönlichen Geschichten zu erzählen und mit anderen ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt stehen nicht politische Debatten oder abstrakte Zahlen, sondern die Erfahrungen, Perspektiven und Lebenswege der Menschen, die heute in Güstrow und im Landkreis Rostock leben.
In mehreren öffentlichen Veranstaltungen berichten Migrantinnen und Migranten aus unterschiedlichen Herkunftsländern von ihren Beweggründen, ihre Heimat zu verlassen, von Herausforderungen auf ihrem Weg und von ihrem Leben in Deutschland. Die persönlichen Erzählungen werden durch Informationen zu den jeweiligen Herkunftsländern, gesellschaftlichen Hintergründen und globalen Zusammenhängen ergänzt. So entstehen neue Perspektiven auf Migration, Flucht und Integration.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Begegnung auf Augenhöhe. Nach den Gesprächsrunden sind die Teilnehmenden eingeladen, gemeinsam zu kochen, zu essen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Kulinarische Traditionen werden dabei ebenso geteilt wie persönliche Erfahrungen und kulturelle Hintergründe. So entstehen neue Kontakte, gegenseitiges Verständnis und ein lebendiger interkultureller Dialog.
Das Projekt richtet sich an Menschen aller Generationen und Kulturen: an Migrant:innen, ehrenamtlich Engagierte, Vereine, Bildungseinrichtungen und alle Interessierten, die mehr über die Lebensrealitäten ihrer Nachbarinnen und Nachbarn erfahren möchten. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und migrantische Stimmen sichtbar zu machen.
Mit „Warum wir gegangen sind“ schafft das Interkulturelle Zentrum Güstrow einen offenen Raum für Austausch, Lernen und Begegnung. Die Veranstaltungen machen deutlich, dass hinter jeder Migration eine individuelle Geschichte steht – und dass gegenseitiges Zuhören ein wichtiger Schritt zu einem respektvollen und solidarischen Miteinander ist.
Ort: Interkulturelles Zentrum Güstrow, Speicherstraße 4
Leitung: Caroline Vongries & Christian Alberter
Teilnahme: kostenfrei, Einstieg jederzeit möglich
